Giselchen strickt

Meine Oma stammt aus Ostpreußen, deshalb nannte sie mich "Giselchen". Meine Handarbeitskenntnisse verdanke ich ihr und meiner Mutter. So soll dieser Blog nicht nur dies "Erbe" widerspiegeln, sondern auch an das ferne Ostland erinnern, das ich selbst nicht kennenlernen konnte. Ich möchte hier außerdem einige meiner Strickarbeiten archivieren. Wenn ich ein gelungenes Werk zeigen und die Strickerfahrungen mit Gleichgesinnten teilen könnte, wäre meine Freude übergroß. Handarbeit, Besinnliches, Erhaltenswürdiges und erinnern an längst Vergangenes, das möchte ich in meinem Blog...lasst uns wie die Kinder Freude haben.

Montag, 30. April 2012

Spaziergang im Park...

Weimar am Markt
Zu allererst möchte ich mich ganz herzlich für Eure Kommentare bedanken!
Über Euren Besuch hier, Eure freundlichen Worte 
und auch über die neuen Leserinnen freue ich mich sehr!
Ihr schenkt mir Eure kostbare Zeit! Dafür bin ich dankbar, denn das
ist keinesfalls selbstverständlich.

 
Das Rückenteil ist gestern fertig geworden.  Die "Würfel sind endlich gefallen":  Es wird eine ziemlich lange Jacke werden. Dafür habe ich oben wieder ein anderes Muster eingestrickt:
Morgen muss ich leider arbeiten. Deshalb kann ich noch nicht weitermachen. 


Da ich Weimar so sehr liebe, möchte ich Euch heute in meine Lieblingsstadt entführen. 

2007 war ich zum letzten Mal dort, und ich kann jedem eine Reise dorthin ans Herz legen.


Johann Wolfgang von Goethe gestaltete nach eigenem Entwurf den „Garten am Stern“ als Parkgarten.

Zitat J. W. v. G.: „Ein rechter Gelehrtengarten, nahe genug der Stadt, um ihn leicht erreichen zu können und doch entfernt genug, um dem Staub und Lärm zu entgehen; groß genug, um den Besitzer zu zerstreuen, doch zu klein, um ihn zu absorbieren; soviel Land als erforderlich, damit das Auge sich erquicke, der Geist sich ausruhe, soviel Wege, als für einen Spaziergang nötig, und soviel Bäume, dass man sie mit Bequemlichkeit zählen kann.“

 
 
aus "Schillers Erinnerungen" (1787):
"...So fristete ich mein Dasein, lebte von einem Tag in den nächsten, in der Hoffnung,
dass sich langfristig etwas ändern würde.
Ich war völlig auf mich alleine gestellt und lebte sehr zurückgezogen, fern von allen gesellschaftlichen Vergnügungen. Nur in den Abendstunden liebte ich es durch den Park zu spazieren,
und ich genoss dort die Natur auf den weitläufig angelegten Wegen und die stille Einsamkeit des Ortes."

Weimarer Schloss und Brücke "Am Stern"
Goethes Gartenhaus



Übermütig sieht's nicht aus,
Hohes Dach und niedres Haus;
Allen, die daselbst verkehrt,
Ward ein guter Mut beschert.
Schlanker Bäume grüner Flor,
Selbstgepflanzter, wuchs empor,
Geistig ging zugleich alldort
Schaffen, Hegen, Wachsen fort.
Dieser alte Weidenbaum
steht und wächst  als wie im Traum.
Sah des Fürstendaches Gluten,
sieht der Ilme leises Fluten.

(J. W. v. Goethe)

Schlossbrücke "am Stern"
Das Betreten des oberen Parkteils in "Sternhöhe" war früher ausnehmlich dem Adel vorbehalten.

ICH WÜNSCHE EUCH EINEN SCHÖNEN 1. MAI!

Samstag, 28. April 2012

Das ist Spitze...



Ich bin erst am Anfang, weil ich nicht viel Zeit hatte. 
Das silbrig/schwarze Garn "Lace lux" strickt sich fantastisch.
Es ist mit 310 m Lauflänge pro 50 Gramm sehr dünn.
Dementsprechend lange dauert die Arbeit an... tja, an was denn eigentlich? 


Ich überlege noch, ob ich daraus eine Jacke mache oder doch besser einen langen Schal.
Ehrlich gesagt, weiß ich es immer noch nicht. Also stricke ich erstmal weiter und probiere
diverse Lacemuster aus.

Das Wochenende ist lang, und das Wetter will hier keine Sonne bringen. 
Dafür Regen, der das Unkraut sprießen lässt.
Egal, Hauptsache es grünt überall prächtig! 
Ein Blick in den Garten zeigt es:

Gleich werde ich mir ein paar Fliederzweige ins Haus holen.
Es ist nicht viel übrig geblieben seit dem Kahlschlag im vergangenen Jahr, 
aber ich hoffe, die Fliederbüsche erholen sich wieder.

ICH WÜNSCHE EUCH EIN SCHÖNES, SONNIGES WOCHENENDE
und 
allen Kranken baldige Genesung! 

Sonntag, 22. April 2012

Tag der Erde - Earth Day

Gemälde "Fraternal Love" 1851
von William-Adolphe Bouguereau (1825-1905)

 von Gisela Seidel

Birgst alle Fassetten der Schönheit,
wie ein geschliffener Diamant,

bist Alpha und Omega,
Anfang und Ende;

du spiegelst unsere Taten in dir selbst,
verschenkst deine Reichtümer mit Liebe,

erträgst geduldig nicht endende Ausbeutung;
Mutter über Sein oder Nicht-Sein,

wir sind geboren aus deinem Schoss
und werden dorthin zurückgehen, wenn es an der Zeit ist.

Du kredenzt uns Artenvielfalt und Wunder,
in jeder Blüte und in jedem Leben.

Paradies oder Hölle,
wir haben die Wahl!

Unter deinen tiefen Sorgenfalten
trägst du geduldig die Last der Menschheit.

Nur manchmal erhebst du warnend die Finger,
wenn wir die Pole zum Weinen bringen.

Und jede Träne wächst zu einem Meer,
in dem wir ertrinken werden.



Samstag, 21. April 2012

Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück...

Für Eure Glückwünsche und lieben Worte!

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich Euch die neue Wolle zeigen werde,
die ich gestern gekauft habe. Hier ist sie: 

  Damit werde ich eine Zeit lang beschäftigt sein.
Alles tolle Garne, aber "Lace Lux" in Schwarzsilber gefällt mir am Besten.
Ein Anfang ist gemacht:


Der Musterbeginn im Picot-cast-on sieht total schön aus. 
Es hat eine Weile gedauert, bis ich das raushatte. 
Man muss geduldig sein!
Und dann kam noch ein Geschenk:
Was kaum einer verstehen kann: Da könnte ich glatt reinkriechen und drinbleiben!
Das Thema mag ein Schrecken jedes Schulunterrichtes sein,
bei mir ist es pure Freude! 

Nun wünsche ich Euch schöne, geruhsame Wochenendstunden! 

Grafik aus "Werthers Leiden" von Goethe

Freitag, 20. April 2012

Geschenke...

Diese Woche trug mir der liebe Postbote 
einen Gewinn aus dem Feenwald
ins Haus, worüber ich mich sehr gefreut habe:
Es scheint eine richtige Glückswoche zu sein!

Mein jüngster Sohn hat endlich eine Arbeit gefunden, die ihm Spaß macht.
Darüber habe ich mich am Allermeisten gefreut!

Gestern kam schon wieder ein Päckchen ins Haus und heute noch einmal. 
 Kaffee und Pralinen aus der Kaffeerösterei in Weimar. *freu*
und dazu die passende Lektüre:
Das Buch habe ich bereits angelesen, musste aber wegen Zeitmangel abbrechen.
Wenn ich den alten Sprachklang lese und fühle, denn berührt mich das ungemein. Die
ersten Tränen sind schon gekullert. 

Zuguterletzt schenkten mir meine Nachbarn einen Blumenstrauß,
der nun meinen Blick erfreut. Geburtstag hat man nicht alle Tage.  
Heute Abend werde ich mit einer Freundin essen gehen.


 
Blumenstrauß
von Gisela Seidel

Du Blütenpracht, die du gen Himmel strebst,
wächst weit hinaus aus deiner Vasen-Gruft.
Obwohl du wurzellos in stillem Wasser stehst,
ringst du mit letztem Drang nach Lebensluft.

Dein Grün so frisch und deine Blüten prahlen;
nur ein paar Tage schmückst du diesen Raum,
doch dann zerfällt dein lebensfrohes Strahlen,
und schnell vergeht der erste Frühlingstraum.
 
Und dann gibt es noch etwas, was ich mir selbst geschenkt habe: WOLLE (was sonst!).
Darüber mehr im nächsten Post.

Macht es gut! 
ICH WÜNSCHE EUCH EIN SCHÖNES WOCHENENDE! 
   

Donnerstag, 19. April 2012

Was bebst Du so…



Gedicht von Frieda Jung (Ostpreußische Dichterin 1865-1929)

Was bebst Du so, meine heilige Heimaterde?
„Mich treten fremde Füße, mich stampfen Kosakenpferde.“
Ihr blassen Sterne, sagt an, was schaut ihr auf eurer Wacht?
„Fressende Feuer ringsum Nacht für Nacht!“
Wind, Wind, du trägst seltsamen Ton in meine Kammer.
„Flüchtlingsjammer!“
O Morgensonne, was zauderst du, was kommst du so spät?
„Mag’s schauen nicht, wenn mein treuestes Kind
von dannen geht!“


Der Erste Weltkrieg brachte vielen Ostpreußen die Flucht, als die russischen Truppen 1914 immer näher rückten.

Meine Ur-Großeltern blieben bis zuletzt auf ihrem Hof in Jagstellen. Auf dem Friedhof in Kanterischken haben sie ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Foto: Annelie Stöllger - Portal Memelland
 Vor einigen Tagen fand ich durch Zufall das Bild ihres Grabsteines im Internet, was mich sehr berührt hat, denn ohne die Eltern meiner Oma mütterlicherseits gäbe es mich nicht. Ich werde diesen Friedhof wohl niemals selbst besuchen können, daher ist die Freude über das Foto übergroß.   

Foto: Annelie Stöllger - Portal Memelland



Erdmann BUSKIES
  • 15.05.1848 in Grandeningken
  • + 17.01.1937 in Jagstellen
Marie Bertha BUSKIES, geb. JURKSZ 
(auf dem Foto die 3. von links)
  • 03.02.1859 in Szandszen (Krs.Niederung)
  • + 17.07.1936 in Jagstellen

Familie Erdmann Buskies

                                                          

Freitag, 13. April 2012

Aufgemotzt...

aus der Jacke mit Rosen ist eine Jacke mit Vollantkragen geworden:

Dieser Kragen hat mir schon immer gefallen. Ich fand ihn im Buch von Jane Sowerby "Victorian Lace today", Seite 122, "The opera fichu". Allerdings habe ich ihn länger gestrickt, d. h. die Überlänge fällt als Vollant bis auf die Bauchpartie.

Jeder, der ihn nachstricken will, sei vorgewarnt: Der Doppelkragen wird in Runden gestrickt und jede davon hat 1.056 (!) Maschen. Aber die Arbeit hat sich gelohnt! Die Jacke gefällt mir jetzt viel besser. Die Blüten habe ich übrigens an die oberen Bindebänder genäht, was auf dem Bild noch nicht geschehen war. So wurden sie nicht umsonst gehäkelt.
 
Von ♥ sage ich Dankeschön für Eure lieben Kommentare und Mails!

ICH WÜNSCHE EUCH EIN SCHÖNES WOCHENENDE!

Samstag, 7. April 2012

Das Leinenjäckchen...

 ist noch vor Ostern fertig geworden.
 Die Vorderteile werden mit verkürzten Reihen gestrickt.
Deshalb sind sie etwas kürzer als der Rücken.
 Wieder 2 Knöpfe aus meinem Flohmarkt-Fundus,
zur Jacke passend mit Bast und Leinen bespannt.

Naja...ich hab mein Bestes gegeben! *schmunzel*


FROHE OSTERN !

Donnerstag, 5. April 2012

Gründonnerstag...

Das letzte Abendmahl

Heute, am Gründonnerstag, gedenken wir dem letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern einnahm, aber auch seiner angstvollen Gebete im Garten Gethsemane und des darauf folgenden Verrats durch Judas. Aber es gab nur diesen Weg für Jesus! Sein Leidensweg musste beginnen, denn er war das „Lösegeld für viele“ Mk 10,45.

Was ist denn damit gemeint? Viele Menschen warten doch immer nur auf einen Erlöser im Außen, der das Leid in der Welt wegnimmt und ihnen ein angenehmes Leben macht. Aber es ist ganz anders. Erlösung kommt niemals von außen und wird nicht geschenkt. Erlösung ist ein harter innerlicher Prozess. 

Kennt jemand von Euch „Das christliche Adambuch des Morgenlandes“? Es wurde etwa im 4. Jahrhundert n. Chr. geschrieben. Darin ist von einem Bund zwischen Adam und Gott zu lesen, geschlossen nach der einstigen Vertreibung aus dem Paradies. Zitat: „…Denn sie waren in dem schönen Lande des Gartens mit allen den Bäumen gewesen und sahen sich nun in einem fremden Lande, das sie nicht kannten [..]; auch waren sie noch voll von den Gnadengaben des Lichtreiches und hatten noch keine Herzen (Sinne) für das irdische Wesen.“

Die ersten Menschen waren verzweifelt! Doch Gott hatte Erbarmen und tröstende Worte: Zitat: „Ich habe über diese Erde verordnet Tage und Jahre; Du (Adam) wirst auf ihr sein und wandeln bis dass ich am Ende jener Jahre und Tage mein Wort senden werde, dasselbe das dich geschaffen hat und das du übertreten hast und das dich auch aus dem Garten ausgetrieben und als du niedergefallen warst, aufgerichtet hat; dieses selbe wird dich auch erlösen am Ende von 51/2 Tagen.“ Mit dieser Zeitangabe waren nach biblischem Maßstab 5.500 Jahre gemeint. Gott legte den ersten Menschen demnach die Erlösung schon mit in die Wiege hinein.

Doch wie müssen wir das verstehen? Bereits die Weisen aus dem Morgenland brachten dem Christuskind Geschenke, die Gott Adam, nach der alten Schrift, ebenfalls von seinen Engeln überbringen ließ. Drei Zeichen dieses Bundes übergab er ihnen und sprach: Zitat: „Denn ich werde kommen und dich erlösen, und Könige werden bei meiner Fleischwerdung Gold, Weihrauch und Myrrhen bringen. Gold zum Zeichen meines Reiches, Weihrauch zum Zeichen meiner Gottheit, und Myrrhen zum Zeichen meines Leidens und Sterbens.“

Gott versprach auch: „Ich werde dich und die Gerechten deiner Nachkommen in die Himmel hinaufbringen, und dir und ihnen die Ruhe geben, um die du jetzt bittest. Wenn du aber sagst: „gib mir Wasser des Lebens“, damit du trinkest und lebest, so geschieht das nicht heute, sondern erst an dem Tage, da ich in das Totenreich (Scheol) hinabsteigen, und die ehernen Pforten sprengen und die eisernen Tiegel brechen und deine Seele und die Seelen der Gerechten nach meiner Barmherzigkeit erlösen werde zu der Ruhe in meinem Garten, bis zum Ende der Vollendung der Welt. [..]das Wasser des Lebens wird Dir heute nicht gereicht, sondern an dem Tage, da ich mein Blut über deinem Haupte vergießen werde auf der Golgatha-Erde; denn mein Blut wird für dich in jener Stunde zu einem Wasser des Lebens werden und nicht für Dich allein, sondern für alle deine Nachkommen, die an mich glauben; denn darin werden sie Ruhe und Leben haben in Ewigkeit.“

Gott hat dafür gesorgt, dass es keinen endgültigen Tod mehr gibt! Das besagt der vor urewigen Zeiten geschlossene Bund. Auch im niedrigsten Bewusstsein wird das göttlich-schöpferische Selbst einmal auferstehen und den leidenden Menschen erlösen. Durch Jesus Opfer können wir nach Hause zurückkehren! Siehe dazu auch die Lehren des Origenes

Lasst uns also nicht voller Entsetzen auf den Karfreitag schauen, sondern auf die darauf folgende Wandlung! Wie würde es Gott freuen, wenn wir Jesus endlich von den Kreuzen dieser Erde nehmen würden!
Jesus im Garten Gethsemane
Das Kreuz steht als symbolisches Bild für den Menschen in seiner Körperlichkeit, der seinen Verstand dazu nutzt, um sein materielles Wesen zu befriedigen. Auf diesem Kreuzsymbol ist das ihm verborgene, innewohnende göttliche Selbst gekreuzigt und in seiner Macht eingeschränkt. Es bleibt verborgen, solange es an den zwei Balken der dreidimensionalen Welt von Zeit und Raum hängt und daran stirbt.

ICH WÜNSCHE EUCH EIN GESEGNETES OSTERFEST !

Sonntag, 1. April 2012

Aus Alt mach Neu...

Das Leinengarn von Drops Design "Lin" hatte ich im vergangenen Jahr verstrickt.
Leider war der Pullover viel zu groß geworden. Ich habe ihn geribbelt. Ansonsten hätte er nur im Schrank gelegen. Tragen wollte ich ihn so nicht. Fürs edle Garn viel zu schade! Deshalb habe ich mir die Arbeit gemacht, und es war gut so, denn die neue Jacke wächst und gefällt mir viel besser. 

Aber das dauert noch ein Weilchen.

Gestern war ich beim Bio-Bauern und habe den Braten und die Eier für Ostern gekauft. Manchmal mag ich das Fleisch vom Supermarkt nicht mehr. Es ist wirklich ein großer geschmacklicher Unterschied. Wer in der Nähe wohnt, dem kann ich den Besuch im Biolandhof Frohnenbruch sehr empfehlen.

Draußen ist es leider wieder deutlich kühler geworden. 
Das wird sich hoffentlich zu Ostern wieder ändern.
In meiner Kindheit wurden die Schokoladeneier und Hasen im Garten versteckt.


Das war 1957 - vor einer kleinen Ewigkeit!

"Daisys" - Gemälde von William Adolphe Bouguereau 1825-1905

Frühling
 von Gisela Seidel

Wenn Räder, bunt, im Winde drehen,
wenn unsre Lebenslust erwacht,
wenn sanft die milden Lüfte gehen,
Natur sich streckt nach langer Nacht,

wenn sich die Erdenporen weiten,
erwartungsvoll im Morgenlicht,
und durch der tiefen Nebel Breiten,
die Sonne durch die Wolken bricht,

wenn aus den harten Erdenritzen,
die Pflanzenwelten aufwärts streben,
und bunte Frühlingsblumen-Spitzen
die Erde auseinander heben,

wenn Vögel wieder Nester bauen
und in der Morgenfrühe singen,
wenn tausend Augen Wunder schauen,
dann wird die Frühlingszeit beginnen.


ICH WÜNSCHE EUCH EINEN SCHÖNEN SONNTAG 
UND EINEN GUTEN START IN DIE NEUE WOCHE!