Giselchen strickt

Meine Oma stammt aus Ostpreußen, deshalb nannte sie mich "Giselchen". Meine Handarbeitskenntnisse verdanke ich ihr und meiner Mutter. So soll dieser Blog nicht nur dies "Erbe" widerspiegeln, sondern auch an das ferne Ostland erinnern, das ich selbst nicht kennenlernen konnte. Ich möchte hier außerdem einige meiner Strickarbeiten archivieren. Wenn ich ein gelungenes Werk zeigen und die Strickerfahrungen mit Gleichgesinnten teilen könnte, wäre meine Freude übergroß. Handarbeit, Besinnliches, Erhaltenswürdiges und erinnern an längst Vergangenes, das möchte ich in meinem Blog...lasst uns wie die Kinder Freude haben.

Sonntag, 14. August 2011

Mauerbau und Unfreiheit...

Foto: www.pixelio.de - unbekannter Fotograf
Rosenfrieden
von Gisela Seidel
    

Wenn es Rosen regnen würde,
würde ein Blütenteppich das heilige Land bedecken,
und mit ihrem Duft die Friedenssehnsucht
in den zerstrittenen Lagern wecken.

Geöffnete Himmel senden Friedensengel,
die Trauer umwandeln in Freudentränen
und freundschaftlich verbinden all’ diejenigen,
die sich trotz Niederlagen
immer noch als Sieger wähnen.

Würde Frieden die Zeit überdauern
und irgendwann alte Wunden bedecken,
wären Grenzen und das Machtgehabe vergessen,
und Gott ließe stattdessen
Rosen erblühn an den Mauern.

 

  
Anmerkung: Dieses Gedicht entstand Ende 2003, als die Zustände in Israel eskalierten. Die letzte Strophe passt zum Thema dieser Tage: der Mauerbau im August 1961.  

Kommentare:

  1. liebe Gisela,
    ja das ist dein schönes Gedicht…..
    ich denke, die Rosen haben eine besondere Sprache, Blume der Weisheit und als Bild des klaren Geistes.
    es gibt noch Wunder auf der Welt....

    ganz liebe Grüße Jasmin, ich lasse eine Rose da……..

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  2. hallo Gieselchen ja auch wir könne von diesen Dingen berichten 68 wurde das Land von Russen besetzt die haben hier gehaust wie die Barbaren heute noch leidet das Land unter denAuswirkungen und es wird noch 1-2 generationen dauern bis es wieder Normal ist.Es war eine schlimme Zeit in der Familien einfach ausradiert wurden da bleibt nur die Hoffnung das so etwas nicht mehr passiert .Ganz liebe Grüße bei sagen wir Herbstwetter Karin

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  3. Nachdenkenswerte Worte und Verse!
    Auch uns ist letzte Woche an der ehemaligen Grenze sehr viel wieder neu bewusst geworden!
    Herzliche Sonntagsgrüße
    Ingrid

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  4. du hast eine gabe, gedanken in gedichte zu verpacken... wahnsinn. wunderschön. danke. maria

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  5. Wie wahr....tolles Gedicht!
    LG Sonja

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  6. o, ja ich dachte an die Mauer wunderschön dieses Gedicht und Foto
    Lieben Sonntagsgruss Elke

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  7. liebe gisela,
    das gedicht ist wunderschön und so wahr.
    liebe grüße,regina

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  8. Ein sehr schöner Post, Gisela! Mir gefiel auch das Foto sehr!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  9. Vielen Dank für Eure Kommentare!

    Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, aber das schöne Foto habe ich nicht gemacht. Nur weiß ich leider den Namen des Fotografen nicht mehr.

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  10. Hallo liebe Gisela,

    das Foto ist wirklich sehr schön, spontan muss ich da an Dornröschen denken.
    Total schön, wie die Farbe der Rosen mit dem Mauerwerk harmoniert.
    Auch wenn das Bild nicht von dir ist, aber du hast es gefunden - gesehen.

    Liebe Grüße von Karin M.
    (gerade wurden wir von einem Unwetter erwischt, es war komplett dunkel, wie ein Weltuntergang)

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  11. Ja, ich hatte es gefunden - vor ein paar Jahren und leider ohne Namen abgespeichert.

    Hier kamen heute hin und wieder Sonnenstrahlen durch. Ansonsten Regen. Der bot mir die Gelegenheit, einen ganzen Ärmel fertig zu stricken.

    Ich hoffe für Dich, dass es bei Euch kein Weltuntergang gewesen ist.

    Liebe Grüße zurück und gute Nacht!

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  12. Gisela deine Ausdauer und Freude am Stricken ist wirklich sagenhaft.
    Bald wirst du dir einen extra Schrank zulegen müssen ... *lach*

    Das Wetter ist wieder vorbei, es war so heftig, dass wir nicht einmal mehr Sat-Empfang hatten.
    Und ich hatte mir kurz zuvor noch überlegt, ob ich Gießen sollte ... hahaha :-)

    Wünsch dir auch eine gute Nacht
    Servus, Karin

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  13. Giselchen ich erlebte diese Tage noch viel Emotionen in Thüringen, wo ich auf einem Oliotäten Kongress war.Man spürt noch immer eine innere Grenze in den Menschen - aber ich konnte feststellen, das sie viel selbstbewußter, stolzer und heimatverbundener sind als wirim westen.
    Liebe Grüße Barbara

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  14. Liebe Barbara, ich musst erstmal nachschauen, was "Oliotäten" sind. Konzentrierte Essenzen und Öle, so stehts in Wiki. Ich kenne nur das lat. Wort "Oleum" aus der Chemie.

    Die "innere Grenze" der Menschen im Osten, gegenüber den Menschen im Westen, kann ich nachvollziehen. Jeder, der jahrzehntelang bespitzelt worden ist, wird ein Leben lang misstrauisch bleiben. Es liegt aber auch oft an der blockierten Einstellung der "Wessis", die meinen etwas Besseres zu sein. Wir sollten uns die Hände reichen und füreinander einstehen!

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